Martin Kübler

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Martin Kübler
Martin Kübler
26. Oktober 1947
Trainer, Spieler und Funktionär
197
46
u.a. Union Böckingen, Karlsruher SC, Spvgg Frankenbach, FC Berwangen
Der vielleicht talentierteste Spieler, der je im Trikot des VfR auflief


Martin Kübler war Trainer, Spieler und Funktionärbeim VfR Heilbronn.


Karriere als Spieler beim VfR

Vor jeder sportlichen Information über Martin Kübler, muss hier natürlich die Information über seinen Spitznamen „Batze“ stehen. Er selbst erklärte dies so: „Einer meiner Brüder hieß mit Spitznamen „Awatz“. Da ich als kleiner Bub öfters mit ihm unterwegs war, nannte man mich, den „kleinen Awatz“. Irgendwann wurde dann daraus mein Spitzname „Batze“.“


Martin Kübler entwuchs fußballerisch der „Böckinger Schule“, sprich er durchlief die Jugendmannschaften der Union Böckingen. Er galt dort als „Jahrhundert-Talent“. Umso enttäuschter war man in Böckingen, als „Batze“ zur Saison 1969/70 die Neckarseite wechselte und einen Vertrag beim gerade in die Regionalliga aufgestiegenen VfR Heilbronn unterschrieb. Die Enttäuschung und Wut der Union gipfelte darin, dass Martin Kübler Stadionverbot am See erteilt bekam.


Trotz seines damals noch jungen Alters setzte sich Martin Kübler im Regionalliga-Team des VfR mit Spielern wie Rainer Lippert, Karl Alber, Karl Hagner oder Rudi Entenmann sofort durch und wurde Chef im Mittelfeld.


Schnell galt beim VfR folgendes Motto: „Spielt der „Batze“ gut, dann spielt der VfR gut. Doch wie es bei Genies eben so ist, nicht immer haben Sie Lust und das war auch bei „Batze“ so. Dennoch: Jeder Akteur der beim VfR mit ihm zusammenspielte zählt ihn zu den drei besten Spielern, die beim VfR aktiv waren.


„Batze“ war an den Highlights dieser Epoche maßgeblich beteiligt: So führte er am 12.12.1970 beim 2:0-Triumph im DFB-Pokal gegen Kickers Offenbach glänzend Regie.


Im folgenden Jahr ereignete sich eine lustige Anekdote. „Batze“ hat in diesem Jahr seine Frau geehelicht, doch anstatt den Tag mit seiner Gattin und der Hochzeitsgesellschaft zu verbringen, düste er nach München und führte den VfR im Regionalliga-Spiel gegen Wacker München zu einem Sieg und steuerte sogar einen Treffer bei.


Seine konstanteste Leistung brachte „Batze“ zweifelfrei in der Saison 1972/73 als der VfR mit Platz sechs in der Regionalliga die beste Platzierung aller Zeiten erreichte. Regelmäßig war er in der Kicker-Rangliste der besten Mittelfeldakteure vertreten. Eine Spielzeit später, der Saison 1973/74 reichte es noch zum 12. Platz.


Danach verließ „Batze“ in einer Nacht- und Nebelaktion den VfR. Um diesen Transfer ranken sich heute noch Legenden. Er selbst meinte hierzu: „Herr Möckesch (der damalige VfR-Vorstand, die Redaktion), hätte nur ja sagen müssen, zu meinem aus der Regionalliga bestehenden Vertrag. Dann wäre alles erledigt gewesen.“ Tat er jedoch nicht und so wechselte Martin Kübler zusammen mit Torjäger Bernd Hoffmann zum Karlsruher SC und schaffte dort den Aufstieg in die Bundesliga. Der VfR hingegen konnte den Abgang dieser beiden Schlüsselspieler nicht verkraften und steig in der Saison 1974/75 aus der 2. Liga Süd ab.


Martin Kübler ist noch immer ein fußballerisches Aushängeschild der Region, 2002 haben ihn die VfR-Fans in einer Internet-Umfrage in das VfR-Dream-Team der letzten 50 Jahre gewählt.

Karriere als Trainer beim VfR

Nachdem er zwischenzeitlich die VfR-Gaststätte bewirtet hatte, kehrte „Batze“ in der Saison 1981/82 auch sportlich zum VfR zurück und wurde Trainer der Ersten Mannschaft. Mit Spielern wie Ralf Rangnick, Karl Hrynda, Gerhard Schneider oder Erwin Kadlubsky schaffte er, trotz großer finanzieller Probleme, den Klassenerhalt in derOberliga.

Karrierer als Funktionär beim VfR

Außer Präsident gab es eigentlich kaum eine Funktion, die „Batze“ beim VfR nicht übernommen hat. Er war Kassier, Verantwortlicher der Fußballabteilung sowie Jugendleiter. Mit seinem Fußball-Sachverstand kann ihm kaum einer das Wasser reichen. Dennoch, wie es bei solchen absoluten Fußball-Zauberern leider manchmal ist, kann man sich nicht des Eindruckes erwehren, dass er noch viel mehr hätte erreichen können, wenn er sich manchmal nicht selbst im Weg gestanden wäre.



Spieler
Karl Alber | Oliver Arlt | Heiko Bachmann | Rainer Baumgart | Günther Bebinno | Michael Bebinno | Chris Becher | Swen Benz | Savo Bozic | Marcel Busch | Volkan Celep | Antonio Erriu | Reinhold Fanz | Bernd Fellmeth | Karl-Heinz Frey | Otto Frey | Eugen Gärtner | Theo Gentner | Branko Granic | Harry Griesbeck | Manfred Grimm | Walter Güntner | Werner Haaga | Werner Habiger | Karl Hagner | Hans Hägele | Horst Hägele | Leonhard Herold | Uwe Hertweck | Mischa Heuschele | Bernd Hoffmann | Helmut Horn | Karl Hrynda | Zdenko Juric | Erwin Kadlubsky | Lars Karl | Siegbert Kessler | Bruno Kotsch | Fritz Kreiser | Klaus Kubasik | Martin Kübler | Markus Lang | Rolf Lang | Rainer Lippert | Hans Luithle | Günther Major | Marijo Maric | Tomislav Maric | Marco Merz | Marcus Montes-Conde | Alexandru Nicolae | Daniel Nicolae | Marjan Petkovic | Sven Rahmlow | Walter Ralfs | Uwe Rapolder | Rüdiger Rehm | Rolf Ringer | Helmut Röhrig | Antonio Romero-Rincon | Reinhold Scherpp | Nils Schmäler | Olaf Schmäler | Martin Schmidt | Rolf Simon | Gerhard Schneider | Joachim Schuster | Jürgen Schöpf | Tobias Schwarz | Karl-Heinz Seyffer | Richard Speidel | Stefan Strerath | Marcus Tautz | Walter Thomae | Daniel Viola | Peter Wagner | Oliver Walla | Rolf Waidelich | Dietrich Weise | Dieter Weiss | Tiberius Winkler | Dieter Wolf | Jörg Wolff | Jürgen Wörner |


TRAINER
Manfred Binder | Ruthard Bitz | Savo Bozic | Zeljko Cajkovski | Ioan Dumitru | Rudi Fassnacht | Otto Frey | Harry Griesbeck | Horst Hägele | Fred Hoffmann | Benda Hügel | Manfred Hutt | Eike Immel | Klaus Kubasik | Martin Kübler | Ernst Künnecke | Günther Major | Werner Mangold | Bernd Oles | Adolf Remy | Helmut Röhrig | Gerd Störzer | Lothar Weise | Herbert Wenz |
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